Übungsaufgabe WS 2006 Geschäftsmodelle Web 3.0

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Aufgabe:

Wir schreiben das Jahr 2020, Web 2.0 ist Schnee von gestern und sowohl im privaten Bereich als auch in der Businesswelt so integriert wie heute E-Mails. Was ist der nächste logische Schritt, die nächste Entwicklung.

1. Grenze zunächst die Begriffe Web 1.0 und Web 2.0 ab:

Web 0.5
Als Web 0.5 kann man das "technische" Web bezeichnen, das in den frühen Anfangsphasen des Internet existierte. Hier ging es noch nicht vorrangig um Werbung und Verkaufen und schon gar nicht um Communities; der Fokus lag auf dem Aufbau von Know-How und dem "Kennenlernen" und Rationalisieren der Technik. Dementsprechend hatten auch vorrangig nur Experten Zugang dazu; die Beziehungen bewegten sich im reinen Business to Business Bereich.

Web 1.0
Das Web 1.0 kann man im Groben als das "werbliche" Web bezeichnen. Der Handel und andere Arten von Firmen entdeckten das Internet als Plattform für Information, verkauf und Selbstpräsentation. Der Größte Nutzen entstand im Web 1.0 für die Firmen in Form von Clickraten und Produktinformationen zur Absatzsteigerung. Der Internetuser war eher noch von passiver Natur; er informierte sich und wurde informiert. Der Fokus lag auf dem Infotainment.

Web 2.0
Das Web 2.0 ist als das "Soziale Web" hingegen von der Aktivität und Mitgestaltung der User geprägt. Das Internet wird nicht mehr bestimmt durch den Handel und Kunden, sondern von einer unglaublichen Vielzahl von Menschen, die auf Unmengen verschiedener Plattformen das Internet nach ihren Bedürftnissen gestalten und nutzen. Viel mehr als auf Information wird jetzt auf Sozialisation Wert gelegt in Form von Communities, Blogs, Foren etc...


2. Beschreibe die verschiedenen Möglichkeiten, Chancen und Risiken im semantischen Web (3.0):

WEB 3.0 - Das intelligente Netz, das Internet der Dinge, das semantische Web Web 3.0 steht für Transparenz, Interaktivität, partizipation und Multimedialität

Trends Medienunternehmen kaufen sich in sozilae Netzwerke ein. Personalisierter Content.


Produkte werden weltweit jederzeit identifiziert, jede Bewegung bei Herstellung und Transport wird registriert, interpretiert und löst automatisch eine weitere Handlung aus. Intelligente Personal-Informations-Managent-Systeme, Identitätsmanagementsystem und Suchroboter helfen bei der Orientierung.

Kundengespräche werden Online geführt (über SecondLife) und das Privatleben wird über das Internet verwaltet.

Software wird abonniert und nicht mehr gekauft, Datenhaltung verlagert sich ins Internet.

Forschreitende Konvergenz und Integration klassischer und neuer Medien.


Geschäftsmodelle

Web 3.0 Taste auf Fernbedienung: Inhalte aus dem Internet aus Videosharing Portalen wie You Tube, Internetfernsehen wird zum Programmfernsehen von TV und Radio hinzugefügt

Persönliche Tageszeitung: Printversion der aktuellsten Beiträge von Nachrichtenportalen und Blogs wird nach Hause geliefert. Etabilierte Medien und User-Generated-Content kämpfen um die Mediennutzungszeit

Virtuelles Kaufhaus: Online-Shopping wird perfektioniert durch realistischere 3D-Modelle, selbstbestimmtes Datamining und personalisierte Suchroboter helfen bei der Auswahl. Software Agenten akquirieren Kundenwünsche und platzieren die Angebote individuell, auf die jeweilige Person abgestimmt.

GPS geführte Touren durch Städte

Chancen

- Rationalisierung
- Effizienz
- Maß geschneiderte Produkte
- immer global werdenderer Wettbewerb


Risiken

- der gläserne Kosument
- IT-Sicherheit, Datenschutz: Missbrauch, Identitätsklau
- soziale Verarmung
- Abhängigkeit von Suchrobotern


Quelle: Tomorrow Januar 2007, S. 37 - 41


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