Übungsaugabe WS 2006 Einsatz von Multimedia bei Haribo

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Haribo ist ein deutscher Süßwarenhersteller. Der Firmenname ist ein Akronym, welches Hans Riegel bei Gründung im Jahre 1920 schuf. Es setzt sich zusammen aus den beiden ersten Buchstaben seines Vor- und Nachnamens sowie der Stadt Bonn, in deren Stadtteil Kessenich die Produktion angesiedelt ist (Hans Riegel Bonn).

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Haribo

1. Frage: Ob eine Community sinnvoll bei Haribo wäre?

Antwort:
A: Definition Community Die Community ist eine Gemeinschaft, oder eine Gruppe von Personen mit gemeinsamen Interessen, die ihre Gefühle, Interessen oder Informationen über das Internet austauschen.

B: Kurze Darstellung der Arten von Communities 1. offene oder geschlossenen Communities (bzgl. Freigabe durch Administrator) 2. offizielle oder inoffizielle (bzgl. von Hersteller oder Privatperson geschaffen)

C:
Haribo sollte also zuerst herausfinden, ob es bereits inoffizielle Haribo Communities gibt, denn auch aus diesen lassen sich schon wichtige Informationen gewinnen.

Aufbau einer offiziellen Online Brand Community für Haribo:

Voraussetzungen:
1. dauerhaftes Interesse
2. Wichtigkeit im Alltag
3. Identifikation mit dem Produkt
4. Emotionale Ansprache
5. Potential des Produktes für interaktive Ansprache


--> Schwierigkeit beim Aufbau einer Brand Community liegt für Haribo darin, ein Interesse und eine hohe Bedeutung der Community im Alltag der Zielgruppe zu schaffen. Hier sind viel Online Maßnahmen notwengig (ggf. Gewinnspiele, Bonus bei häufiger Nutzung z.B. Spieledownloads)

Zielgruppe: --> Haribo hat eine breite ZG und Käuferschaft, aber die Kernzielgruppe sind wie ich finde Kinder (was auch die Homepage zeigt)
Nutzen für die Community Mitglieder:

  • geografische und zeitliche Unabhängigkeit
  • Anonymität im Internet --> bei dieser ZG muss der Schutz der Kinder sicher gestellt werden
  • Austausch von Informationen


Nutzen für Haribo:

  • Marktforschungserkenntnisse
  • Adressgenerierúng --> nur mit Zustimmung der Eltern
  • Gefahr negativer Inhalte
  • Ideengenerierung
  • Kundenbindung
  • Imagesteigerung





Haribo gewinnt über seine Internetseit, die viele Spiele und Interaktionsmöglichkeiten für Kinder enthält sicher schon viele Informaitionen über die Zielgruppe.
Kinder möchten natürlich gerne mit anderen Nutzern der Sites kommunizieren, aber dies geschieht meist über Instant Messenger. Also wäre es sinnvoll eine Chatmöglichkeit auf der Site anzubieten.

Ein weiterer Knackpunkt ist der rechtliche Schutz von Kindern. Haribo müsste sicherstellen, dass Sie vor Übergriffen geschützt sind. Die Möglichkeit von Personalisierung (z.B. durch Avatare oder einer persönlichen Site) finde ich für Kinder ebenfalls schwierig in diesem Zusammenhang.

Ein Augenmerk sollte definitiv auch auf die internationale Ausrichtung dieser Community gelegt werde, da Haribo weit über die deutschen Grenzen hohen Bekanntheitsgrad genießt.

2.Frage: Oder ob ein Webblog bzw. Podcast bei Haribo sich lohnt?


Hier könnte ein Video-Podcast Abhilfe schaffen. Kleine Episoden mit animierten Gummibärche in regelmäßigen Abständen. Die regelmäßigen Episoden würden als weiteren Effekt den regelmäßigen Besuch auf der Haribo Website fördern. Allerdings wäre dieses Engagement natürlich auch mit hohen Kosten verbunden.

3.Frage: Ob multimediaunterstütze Point of Sale - Konzepte bei Haribo sinnvoll sind?

Antwort: Definition: Point of sale Unter Point of sale versteht man den Platz, an dem ein Produkt zum Kauf angeboten wird. Um den point of sale multimedial zu unterstützen, könnte ein E-Kiosk, also ein freistehendes Kioskterminal, das interaktiv und ohne Bedienungsanleitung benutzt werden kann, aufgestellt werden. Da die Zielgruppe von Haribo überwiegend Kinder sind, sollte der E-Kiosk den Bedürfnissen dieser Zielgruppe angepasst werden. Ein POS-Terminal gibt grundsätzlich die Möglichkeit zum Kauf oder zur Bestellung von Waren. Unter den Umständen unserer definierten Zielgruppe, wird diese Möglickeit des POS-Terminals wohl eher selten bis garnicht genutzt werden. Sinnvoller wäre es daher, mithilfe des POS-Terminals die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf die Produkte von Haribo zu lenken. Der Terminal könnte als eine Art Gummibärchen gestaltet sein. Durch dieses ungewöhnliche Design würde es die Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf sich lenken. Ein eventuell auch als Haribo-Figur gestalteter Avatar könnte die Kinder in der Haribo-Welt begrüßen und mithilfe eines Quizes durch die unterschiedlichen Produkt-Welten von Haribo führen. Da die Aufenthaltzeit in einem Supermarkt ehre gering ist, sollte das Spiel nicht allzu umfänglich sein. Die Navigation des Terminal sollte intuitv und einfach zu bedienen sein. Darüberhinaus könnten man Angaben zu seinen Lieblingsprodukten machen, die Haribo wiederum für Marktforschungszwecke nutzen könnte.

Ein Multimediaeinsatz am POS, z.B. in Form eines auffällig und interessant gestalteten E-Kiosk-Systems könnte für Haribo allein deswegen schon interessant sein, weil dieser E-Kiosk unter Umständen den entscheidenden Tick für die Kaufentscheidung liefern könnte (über 70% (?) der Kaufentscheidungen, und vor allem solche für Low-Involvement-Produkte werden direkt am POS getroffen). Auch wenn Haribo bereits per se eine der bekanntesten Marken auf dem Süßwarenmarkt ist und ein sehr großes Sortiment besitzt - also durchaus in der Lage ist, aufzufallen - werden Haribo Produkte doch meist zusammen mit einer Fülle anderer Süßwaren etlicher anderer Hersteller gemeinsam in einer Kaufhausabteilung angeboten. Haribo dürfte also daran gelegen sein, mit besonderen Maßnahmen aus dieser Masse herauszustechen. Wenn also ein Verbraucher mit der diffusen Lust "auf was Süsses" in die betreffende Abteilung des Kaufhauses geht und dann auf den auffälligen E-Kiosk von Haribo treffen würde, bestünde eine Gute Chance, dass er sich für ein Haribo-Produkt entscheidet - sofern natürlich der E-Kiosk alle Erfolgskriterien erfüllt.

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