AdSense auf MySpace Seiten
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Mit Blick auf die Zukunft sagen sowohl Peter Chernin, Präsident von News Corp., als auch Omid Kordestani, Vize-Präsident von Google in der Pressemitteilung zum Google-Mypace Deal, dass sie ihre Zusammenarbeit fortführen und ausbauen wollen.[1] „Nichts, was wir heute öffentlich machen könnten“ erwidert Stefan Keuchel, PR-Manager von Google Deutschland, auf die Frage ob es bereits Pläne für die Zukunft gibt [2], eine Aussage, die wohl befürwortet, dass es zu einem Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Google und News Corp. kommen wird.
Als Folge des Google Deals wird seit dem 4. Quartal bei der web-umfassenden Suchmaschine auf MySpace das „AdSense für Suchergebnisseiten“-Verfahren angewandt.
In meinen Augen ist es aber lediglich eine Frage der Zeit bis auch das „Google AdSense für Content“-Verfahren Anwendung findet.
Im Bereich der Profilseiten würden bei diesem Verfahren auf MySpace Music Seiten eben auch der Band bzw. dem Genre entsprechende Anzeigen geschaltet, und eben keine unrelevante Werbung wie beispielweise für eine Versicherungsgesellschaft, wie es auf der MySpace Seite der Indie-Pop Gruppe „bright eyes“ (siehe auch „personalisierte Bannerwerbung auf MySpace?“) der Fall war.
Bei den privaten MySpace-Seiten würde das AdSense Verfahren erkennen, wenn der User z. B. im Feld „Music“ bestimmte Genres oder Bands, die zuvor vom Werbetreibenden als KeyWords ersteigert wurden, eingetragen hat, und dem User dann die entsprechende Werbung zuweisen. Da der User nun durchgehend mit für ihn relevanter und interessanter Werbung kontaktiert würde, würden die Werbeeinnahmen für MySpace ansteigen.
Auf vereinzelten allgemeinen MySpace-Seiten findet das „AdSense für Content“ Verfahren bereits Anwendung.
Die MySpace Startseite wird beispielsweise mit AdSense Anzeigen, für Profilgestaltungsseiten versehen. Auf der Startseite der MySpace Video Sektion gelingt dieses Verfahren ebenfalls sehr gut, da es hier recht einfach ist dem hier bereit gestellten einheitlichen Content (Videos) entsprechende Anzeigen zuzuweisen .
Da beim AdSense-Verfahren der Werbetreibende erst bezahlt, wenn auf seine Werbung geklickt wurde (sog. cost-per-click), und die Summen im Gegensatz zu einer Werbebanner Kampagne, hierbei in der Regel recht gering sind, könnten auch lokale kleinere Unternehmen mit ihrer Werbung einsteigen.
Interessiert der private MySpace-User sich nun eben für Musik des Genres Hip-Hop, und kommt er zusätzlich aus Köln würde sich nun die Werbung des Hip-Hop Plattenladens in Köln sehr bewehrt machen, und dies mit minimalem Streuverlust.
Quellen
- Google Pressemitteilung vom 7. August 2006 zum MySpace Deal
- Interview mit Stefan Keuchel (PR-Manager Google Deutschland)
- Google Informationsseite zum Thema "AdSense"
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