Donnerstag, 12. Oktober 2006
Aus MultimediaWiki
Themenplanung
Podcast
Eine Übersicht Status Quo
Ergebnisse der aktuellen noch nicht veröffentlichten Podcastumfrage
Podcasting
… bezeichnet das Produzieren und Veröffentlichen von Audiodateien über das Internet im Format eines Weblogs mit speziellem RSS-Feed.
… ist das automatische Abonnieren eines Webcontents.
- www.pimpmybrain.de
- www.tellerrand.de
Wovon wird die Bewegung getrieben?
- Akzeptanz (musicload, iTunes etc.)
- Ubiquität (9+4 Mio MP3- Player in D, 22/US)
- Massen-Medien-Frust
- Ear-time/ Down-Time/ 3rd Place
- Trends: Time-Shifted-Content, AlwaysON, Consumer Prosumer
- Konnektivität (9+3 Mio DSL in D)
Reichweite?
- Reichweite nicht genau definierbar, Problem der „Erfassung“
- ca. 14,7Mio Menschen Online in Deutschland
Buisness-Models in der Podosphere?
- www.podster.de
- www.podscope.com
- Rankings nach Abonnenten, Bewertung
- 2 Arten der Finanzierung: Kostenpflichtig oder Werbefinanziert?
Podcast-Hörer
- 18% weiblich, 82% männlich
- durchschnittliches Alter der Hörer: 29,4 Jahre
- Podcast-Hörer sind zu 42% Single, 23,1% verheiratet
- Bildung: 39% Abitur, 37% Hochschulabschluss
- 50% berufstätig, 20,8% Studenten
- Verfügbares Einkommen über 1473€
- Fazit: besser verdienender männlicher Single ist die Hauptgruppe unter den Podcast-Hörern
Faszination von Podcasting
- 37%: „zeitlich und ortsunabhängig“
- 23%: „Authenzität“
- 19%: „Themenvielfalt“
- Podcasting kommt ursprünglich aus dem Audio-Bereich
Durchschnittliche Podcast-Nutzung
- ca. 4 ½ Std pro Tag
Änderung der Mediennutzung
- Leute hören weniger Radio, dafür mehr Podcasts
Podcasting Nutzung, seit wann?
- 29% nutzen Podcast seit über einem Jahr
- 27% nutzen Podcast seit 6-12 Monaten
- 21% nutzen Podcast seit 4-6 Monaten
Wo?
- 74% nutzen Podcast auf dem iPod/Mp3-Player
- 70% nutzen Podcast am PC
Wie oft sollte ein Podcast erscheinen?
- wöchentlich
Wie lang?
- maximal 10minuten
Kostenpflichtige Podcasts?
- 1/3 der Befragten würden eventuell Geld für Podcasts bezahlen, ca. 3,07€ im Monat
Durchschnittlicher Podcast-Nutzer
- ca. 10 Podcasts abonniert und angehört
Was sind Komponenten der Gestaltung für Multimedia?
- Layout/Gestaltung
- Format
- Komposition
- Farbe
- goldener Schnitt
- optische Mitte
- Raum und Licht
- Navigation/Interface-Design
- Gestaltungsrichtlinien Corporate Design
Was ist Komposition?
• lat. „compositio“ = Zusammengesetztes
• alle Elemente einer Seite zusammen erzeugen eine Komposition und bilden eine Gestaltung
• wichtig sind das visuelle Gleichgewicht, die optische Mitte und die Proportionen
• diese können durch Helligkeit, Farbe, Formen, Größe, Position beeinflusst und verändert werden
• alle Formen der Natur sind symmetrisch
• symmetrisch = ruhend, lateral (schräg) = asymmetrisch/dynamisch
Was ist die optische Mitte?
• optische Mitte entspricht nicht der geometrischen Mitte
• optische Mitte etwas höher, wird optisch ausgeglichen
Was ist der goldene Schnitt?
• 5. Jahrhundert v. Chr., Entdecker: Pythagoras
• fand seitdem Verwendung in Architektur/Kunst/Literatur/Musik
• Proportionen werden häufig nach den Regeln des Goldenen Schnitts entwickelt
• Verhältnis von zwei Strecken zueinander (Verhältniszahl 1,61): 3:5 (8:13/13:21)
• menschl. Proportionen beziehen sich immer auf den Goldenen Schnitt
• mathematisch und intuitiv-emotional korrekt/schön/ideal
• diese natürl. Schönheit bietet auch bei Multimedia eine gute Wahl der richtigen Proportionen
Wie lautet der Grundsatz für die Gestaltung mit Farbe?
Multimedia sollte farbig sein, aber nicht bunt!
Weitere Grundregeln Farbe in Multimedia: - keine Komplementärfarben, Schrift muss lesbar sein
- Hintergrund nicht reinweiß, vermindert Lesbarkeit von Texten
- Schwarzer Hintergrund wirkt edel, aber weiße Typo wirk fett und die Lesbarkeit beträgt nur 70 %
- Marketingrelevante und zielgruppenspezifische Fragen bei der Farbwahl berücksichtigen (muss ins Corporate Design/Farbwelt passen)
- Räumliche Wirkung von Farben nutzen
- Aktuelle Farbtrends berücksichtigen
- Eine Dienstleistung oder ein Produkt korrespondiert mit der Farbgebung
- Branchenspezifische Farbgebung beachten
Farben werden stark in der Markenführung verwendet (Nivea).
Was ist die wichtigste Regel der Typographie und ihre Kriterien?
Lesbarkeit
• Buchstaben-, Wort-, Zeilenabstände
• Textgliederung in Absätze
• Zeilenlänge und Zeilenfall
• Wahl der Schrift
Was ist für die Navigation wichtig?
• eine Struktur aufzubauen, die für die Multimedia-Applikation spricht/ihr entspricht
• klar, logisch, anwenderfreundlich muss sie sein
• eine einfache Bedienung ist vorzuziehen
• Schriftmodifikation
• Schriftgröße
• Schrifthintergrund und –farbe
Was bedeutet Usability?
• wichtiges Qualitätskriterium, sollte im Mittelpunkt stehen
• bewertet die Qualität von Internetanwendungen und ihre Benutzbarkeit
• Systeme sollten sich intuitiv und einfach bedienen lassen
• Def.: Usability = Benutzbarkeit eines interaktiven Systems
• es bedeutet, dass ein System leicht erlernbar/wiedererlernbar/effizient benutzbar ist, eine geringe Fehlerrate und hohe Benutzerzufriedenheit aufweist
Welche 3 wesentl. Faktoren stehen für Usability?
1.) Effektivität, wenn der User findet wonach er sucht
2.) Effizienz, wenn der Users die Infos schnell findet (Zeitbezug)
3.) Zufriedenheit, wenn der User auch das findet, was er erwartet hat (Sachbezug)
Was sind die wichtigsten Bausteine der Usability?
• intuitive Navigation
• übersichtliches Angebot
• benutzerfreundliches Design
• kontextberücksichtigende Hilfe
• nützliche Dokumentationen
• verständliche Texte
• einwandfreie Rechtschreibung
• funktionierende Links
• ständige Aktualisierung des Kontents
Was sind die Vorteile von Usability?
• führt zu Steigerung der Umsätze (bis zu 400%), besonders bei E-Commerce Seiten steigert es die Conversion Rate
• Senkung der Kosten bei Support und Fehlerreduktion der Endbenutzer
• Usability bedeutet höherer Umsatz geringere Kosten
5-Komponenten-Formel von Jakob Nielsen
• hohe Erlernbarkeit • hohe Effizienz • hohe Erinnerbarkeit • wenig Fehler • hohe Zufriedenheit
Mit diesen Komponenten lässt sich eine hohe Usability erstellen
Frage
Neben iTunes gibt es weitere RSS kompatible Software, wo ist der Unterschied?
(siehe Artikel aus Stern)
Neuer Trend Podcasting
Der "iPodder" schubst alles auf den MP3-Player, was man hören kann Wer den kostenlosen "iPodder" installiert hat, kann Mediendaten abonnieren, die fortan zu fest vorgegebenen Zeiten aus dem Netz heruntergeladen und auf dem eigenen MP3-Player installiert werden. Dazu zählen Hörbücher, Interviews, Musik oder gesprochene Blogs.
Die gestressten PC-Anwender können sich gar nicht so schnell auf neue Trends einstellen, wie sie inzwischen erfunden werden. Gerade erst haben sie sich daran gewöhnt, sich Nachrichten per RSS-Feed auf den Desktop schreiben zu lassen, da wird bereits das Podcasting populär. Um bei diesem neuen Trend mitmachen zu können, wird nur das kostenlose "iPodder" benötigt. Dabei handelt es sich um ein Programm, das in der Lage ist, die speziellen "RSS 2.0 Feeds" zu abonnieren. Das sind Datenströme, die nicht nur Nachrichtenschlagzeilen auf den Bildschirm des Anwenders übertragen, sondern dank so genannter "enclosure tags" auch Dateien aus dem Netz herunterladen.
Das klingt kompliziert. Also sollte es einfacher formuliert werden: Anwender, die keine Lust haben, ständig von einer Web-Seite zur nächsten zu surfen, um nach neuen Nachrichten zu suchen, abonnieren den RSS-Feed einer solchen Seite. Im selbst vorgegebenen Zeitabstand sucht dann ein RSS-Leseprogramm bei den abonnierten Diensten selbstständig nach neuen Schlagzeilen. Diese Schlagzeilen werden anschließend auf dem Monitor angezeigt. Bei Interesse reicht ein Mausklick auf eine solche Schlagzeile aus, um die entsprechende Homepage mit dem vollständigen Text in den Browser zu laden.
iPodder 1.1.4 Systemab Windows 98AutoriSpider TeamPreis
kostenlos (OpenSource)SpracheEnglischGröße5,7 MB Klingendes RSS Beim Podcasting kommt es nicht auf geschriebene Texte an, sondern auf Klänge. Die Podcasting-Clients wie eben der "iPodder" aktualisieren die RSS-Feeds und laden automatisch alle MP3-Dateien auf den Rechner herunter, die in den Feeds erwähnt werden. Diese Dateien lassen sich dann am Rechner anhören, aber auch umgehend in den MP3-Player übertragen, der an den PC angeschlossen ist. Da der iPod von Apple zurzeit der beliebteste MP3-Player ist, wird der ganze Vorgang als Podcasting bezeichnet. Das Wort ist also eine Mischung aus "iPod" und "Broadcasting". Manche Fans dieser neuen Prozedur interpretieren das Wort "Podcast" auch als ein Akronym, das ausgeschrieben für "Private On Demand & Categorized Audio Speech Tracks" steht.
Beliebig erweiterbar Inzwischen gibt es weltweit sehr viele Podcast-Server, die sich alle kostenfrei abonnieren lassen. Sie bieten etwa kostenlose Hörbücher, Musikdateien von unbekannten Bands, gesprochene Blogs, selbstproduzierte Radioshows, Sprachkurse, Wettervorhersagen oder Audio-Newsletter an. Das Programm "iPodder" wird bereits mit einem großen Verzeichnis englischsprachiger Podcast-Server ausgeliefert. Es kann aber auch manuell mit deutschen Webadressen gefüttert werden. Um etwa kostenlose Hörbücher von Audible.de zu empfangen, muss nur die Adresse http://www.audibleblog.de/wp-rss2.php angemeldet werden.
In den Programmeinstellungen gibt der Anwender selbst vor, in welchem Zeitabstand die neu verbuchten Feeds zu besuchen sind, wo das Tool die MP3-Dateien auf der Festplatte speichern soll und ob es gewünscht wird, die fertig bezogenen Dateien auch gleich abzuspielen. Wer weitere Podcast-Adressen oder generelle Informationen zum Thema sucht, wird auf den Seiten Podcast.de, Podster.de oder iPodcast.de fündig. Unglaublich, aber wahr: Das von Adam Curry "erfundene" Podcasting ist erst seit September 2004 im Internet verbreitet, gewinnt aber zunehmend an Popularität.
Multimedia und Marketingkommunikation
Ist Bestandteil des Skript 4
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