Donnerstag, 18. Oktober 2007
Aus MultimediaWiki
WEB 2.0
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Web 2.0 in der Kommunikation
Man muss vorsichtig sein mit dem Bild, welches man von sich im Web vermittelt, denn es ist jedem frei zugänglich. Zum Beispiel könnten zukünftige Arbeitgeber das Internet als Informationsquelle nutzen.
Abschied von der Einbahnstraße Web 1.0
Die User erwarten vom Internet mehr als Hypertext - sie wollen interagieren! Das Internet ist kein Buch, keine Zeitung oder Zeitschrift! Auch für Unternehmen soll es nicht nur ein weiterer Kanal für Werbung sein - es kann mehr!
Rasantes Wachstum der Blog-Welt
Zurzeit sind ca. 1 Milliarde Menschen online. Weltweit existieren 100 - 200 Millionen Weblogs, davon 250.000 in Deutschland. Das Studentennetzwerk StudiVZ verzeichnet bereits mehr als 3 Millionen Mitglieder. Es ist also nicht zu übersehen: Die Zahl der sozialen Netzwerke im Netz und ihrer User steigt!
Web 0.5
Mitte 80er bis Anfang der 90er Jahre wurde das sogenannte technische Web nur von Experten genutzt (B2B). Effekt und Methode waren hier die Rationalisierung.
Web 1.0
Das Web 1.0 hatte seinen Höhepunkt im Jahr 1997. Es diente dem Handel und dessen Kunden als werbliches Web (B2C). Unternehmen wollten darin hauptsächlich ihre Produkte vorstellen und vermarkten (Infotainment). Sie orientierten sich hierbei stark an den Klick-Raten, um den eigenen Erfolg im Netz zu beurteilen.
Web 2.0
Das sogenannte soziale Web richtet sich nicht mehr nur an große Unternehmen und Experten, es spricht jeden Menschen an. Wie noch nie zuvor stehen bei den Usern Meinungsbildung und Community stark im Vordergrund (C2C). Dieser Effekt der Sozialisation äußert sich in einer steigenden Zahl sozialer Netzwerke und Anwendungen wie Webblogs oder Wikis. Die Online-Kommunikation durchlebt zurzeit einen enormen Wandel, in dem eine Vernetzung von Inhalten, Orten, Menschen, Meinungen und Ereignissen stattfindet.
Der Begriff „Web 2.0“ wurde bei der O’Reilly Media`s Entwicklerkonferenz im Jahr 2004 entwickelt. Er steht für die Veränderung der Kommunikation der internetbasierten Inhalte.
Ein Trend im Web 2.0 geht zurzeit zu sogenannten "Measures", bei denen verschiedene Seiten gemischt werden. Z.B. werden Branchenauskünfte bei goyellow direkt mit der Routenplanung von google Maps verbunden, um dem User einen Mehrwert zu bieten. Corporate Blogs eröffnen den Unternehmen eine neue Möglichkeit mit ihren Kunden zu kommunizieren und lässt diese mittels Produkt-Blogs ein Produkt im Lebenszyklus verfolgen.
Web 2.0 steht für:
- Netz 2.0
- Mitwirkung (User generated content)
- Nutzerfreundlich
- Standardisierung
- Offenheit
- Medienübergreifend
- Wirtschaftlichkeit
- Webbasierte Service Plattform
- Webanwendungen im Livespace
Bsp. einiger Web 2.0 Anwendungen
- Weblogs
- Microblogging z.B. mittels Twitter (Instant Message Webbased)
- MySpace (größte Blogplattform der Welt)
- XING Business Network
- TownKings (Netzwerk, das den User mit den Menschen in seiner Nähe verbindet)
- Flickr (Plattform für den Austausch digitaler Fotos)
- YouTube
- Quype
- Spreadshirt (hier können die User eigene T-shirts kreieren, kaufen oder im eigenen Shop verkaufen)
- StudiVZ
Blogs für Marketing & Kommunikation: top100-business-blogs
Blog-Suchmaschine: technorati (das weltweit größte Blogverzeichnis)
Weblinks
- Was ist Web 2.0? Entwurfsmuster und Geschäftsmodelle für die nächste Software Generation Von Tim O'Reilly
- Evolution Web - Herausforderungen des Web 2.0 für Unternehmen OSCAR.trends-Magazin der studentischen Unternehmensberatung OSCAR zu "Web 2.0"-Trends im Online-Marketing, der Konzernkommunikation und im Wissensmanagement

