E-learning

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E-Learning bezeichnet das Lernen mit elektronischen Medien. E-Learning ist eine Form des Lernens, bei der digitale Medien (Computer und Internet) eingesetzt werden. z.B. Web Based Training

--David 10:32, 5. Jul 2006 (CEST)


Grundbegriffe

E-Learning: Lehr- und Informationspakete zur Bildung bzw. Weiterbildung, die einzelnen Lernern auf elektronischem Weg als Online-Produkte oder über CD-ROM angeboten werden und unabhängig von Raum und Zeit verfügbar sind Lernprozesse, die in Lernumgebungen stattfinden, die mithilfe elektronischer multimedialer Medien gestaltet werden.

Definition der Lernformen

  • einfache komplexe Lernumgebungen(z.B.vernetzte Combuter als Arbeitsplatz mit der Zugriffsmöglichkeit auf

arbeitsplatzspezifische Lernsysteme)

  • multimedial komplexe Lernumgebungen (z.B. ein entsprechend ausgerüsteter Rechner mit der Möglichkeit, parallel zu den

jeweiligen Aufgaben aufs Internet zuzugreifen)

  • virtuell komplexe Lernumgebungen (z.B. eine aktive Steuerung von virtuellen Computerwelten – Cyberspace -, die das Lernen in

einem spezifischen Wissensbereich auf eine neuartige Weise ermöglichen – Architekt entwirft Brücken und kann anhand des Computers die Statik simulieren)

Computergestützte Lernsysteme

  • CBT:Computer Based Training
  • CBI:Computer Based Instruction
  • CAT:Computer Aided Training
  • CAI:Computer Aided Instruction bzw.Computer Assisted Instruction
  • CAL:Computer Aided Learning bzw.Computer Assisted Learning
  • CUL:Computerunterstütztes Lernen
  • CUU:Computerunterstützter Unterricht
  • CBL:Computer Based Learning/Computerbasiertes Lernen
  • NBL:Netzbasiertes Lernen
  • WBT:Web Based Training

Lernprogramme = Courseware oder Teachware

Multimedial = PC mit CD-ROM-Laufwerk + Soundkarte + Lautsprecher + Kopfhörer

Beispiele für E-Learning

E-Book

  • „nur“ ein elektronisches Buch
  • Vorteil: schnell verfügbar
  • Nachteile: reale Bücher werden meist bevorzugt; Rechnermöglichkeiten werden nicht ausgeschöpft

In Lernplattformen integrierte WBT´s

  • werden auf einer bestimmten Plattform bestimmten Nutzergruppen zur Verfügung gestellt
  • Lernerdaten werden zentral erfasst; Vernetzung zwischen Lernenden und Tutor über Chat oder Email
  • Vorteile: Lernzielmanagement, integrierte Lernbegleitung, Erfolgskontrolle, Nutzenkontrolle
  • Nachteil: beziehen sich nicht auf das Medium, sondern darauf wie gut es genutzt wird

CBT und WBT

  • CBT auf CD-ROM; WBT im Intra-oder Internet
  • Vermittelt Wissen durch Grafiken, Videos, Audio, Animation, Text..
  • ist interaktiv mit Aufgaben und Übungen (Rechner antwortet kontextsensitiv „intelligent“)
  • kann verschiedene Lernwege zur Verfügung stellen (linear, entdeckend, nach Bedarf)
  • meist mit Eingangstests und Abschlusstests versehen
  • Vorteile: gut zum Aneignen, Üben, Wiederholen von Wissensstoff; einfache Simulationen ermöglichen Transfer von Gelerntem
  • Nachteile: Lerner ist auf sich gestellt, Lernbegleitung nur indirekt

Blended Learning

Präsenzveranstaltung

Vorteile:

  • Teilnehmer nehmen sozialen Kontakt auf
  • Dozent und Teilnehmer lernen sich persönlich kennen
  • Kommunikation ist ganzheitlich

Nachteile:

  • alle Personen müssen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sein
  • die Teilnehmer müssen gleich schnell oder langsam lernen
  • die Teilnehmer müssen das gleiche lernen

E-Learning

Vorteile:

  • Teilnehmer lernen wie und wo es ihnen passt
  • Teilnehmer bestimmen ihr Lerntempo selbst
  • Der Lernstoff ist gut aufbereitet

Nachteile:

  • Keine soziale Bindung zu weiteren Mitlernern
  • Missdeutungen von Inhalten bleiben unbemerkt
  • Hohe Selbstlernkompetenz ist erforderlich

Wissensdatenbank

  • „Nachschlagewerke“ mit Lerneinheiten
  • Expertenwissen Virtuelle Welten

Mobiles E-Learning (PDA)

Podcast

Beispiele für den Einsatz von E-Learning

  • IT-Anwendungswissen: Simulation von Anwendungssoftware
  • Strukturelles Wissen: Arbeiten mit ERP/SAP-Anwendungen
  • Bedienungswissen schulen: Telefonanlagen, Handy
  • Einstellungen: „Sicherer Fahren“ – Auswerten von Fahrsituationen am PC
  • Arbeitsmethoden: Zeitmanagement am vernetzten Büroarbeitsplatz
  • Fremdsprachen
  • Grundfächer Naturwissenschaften
  • Soziales Lernen: Gewalt und Kinder

Warum E-Learning?

  • Wissen ist immer schneller veraltet
  • die Elektronik erlaubt schnelle Verbreitung von Wissensinhalten
  • der Computer wird vom reinen Arbeitsgerät zur Lernhilfe
  • Personalentwicklung verlangt E-Learning
  • auf dem Weg zu Individualisierung leistet E-Learning einen wichtigen Beitrag,den MA werden moderne Hilfsmittel für ihre persönliche Entwicklung an die Hand gegeben
  • der komplexe und kostenintensive Prozess der PE lässt sich mit E-Learning attraktiver und gleichzeitig effizienter gestalten
  • E-Business verlangt E-Learning
  • Neue Vertriebskanäle erfordern neue Kompetenzen der MA und Kunden
  • Prognose des Fraunhofer Instituts: 2004 weit verbreitet; 2006 an Schulen;

Ab2009 allgemeine Verfügbarkeit von MM-Weiterbildung über Internet

  • E-Learning ist eine Investition in die Zukunft
  • Ressourcenmanagement (es gibt wenige E-Learning-Seniors ;-)
Persönliche Werkzeuge