Immersion
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Immersion bedeutet ganz grob "eintauchen". In unserem Zusammenhang bezeichnet der Zustand das Zerfließen von Wahrnehmungsgrenzen des Spielers mit seiner realen und virtuellen Umgebung. Er fühlt sich im Spiel. Reize von außerhalb werden ausgeblendet, der bekannte Tunnelblick findet Anwendung. Spieler können dieses Gefühl sehr verschieden intensiv erleben, dies hängt vom Spiel, von Charakter des Spielers und von der Dauer des Spielens ab.
Es gibt dabei verschiedene Arten von Immersion.
- Bei Ego-Shootern aus der Kopfansicht ist der Spieler unmittelbar im Spielgeschehen und beeinflusst hier die Handlung. Er ist aktiv an der Steuerung beteiligt und höchst aufmerksam.
- In Second Life ist der Avatar die zweite Persönlichkeit des Handelnden. Tritt er in Kontakt mit einem Anderen Avatar sind vier Personen beteiligt. Die beiden Avatare und die beiden Steuernden. Im Egoshooter würde man nur von zwei Personen sprechen.
- Diese Arten von Immersion unterscheiden sich wiederum von der passiven filmischen Immersion. Dieser Zustand kann erreicht werden, wenn man interessiert und konzentriert einen Film guckt und hier "eintaucht". Man hat jedoch keinerlei Möglichkeiten Einfluss zu nehmen. Bestes Beispiel für eine virtuelle Welt im Film ist der Achtion-Thriller "Matrix".

