SS 2007 Thema Web 2.0 Kommunikation bei Unternehmen
Aus MultimediaWiki
Frage
- 1) Welche Web 2.0 Kommunikations-Anwendungen eignen sich für Unternehmen?
- 2) Für welche Unternehmen käme diese Art der Kommunikation nicht in Frage und warum?
- 3) Nennen Sie 3 Unternehmen, die aktiv Corporate Blogging betreiben!
- 4) Nennen Sie 5 Arten von Blogs und beschreiben Sie 2 davon detailliert!
Antwort
1) Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe nutzen dieses Form der Kommunikation. Diese Zielgruppe (18-30) nutzt das Medium Internet ausgiebig. Anstatt die klassischen Medien zu nutzen informiert sich diese Zielgruppe sehr stark über Firmen, Produkte und deren Leistungen in Blogs. Traditionelle Medien und "Expertenmeinungen" werden ihre Monopolstellung bei der Meinungsbildung verlieren. Die heutige Generation hat die Möglichkeit sich Meinungen, Erfahrungen, Tips und Tricks direkt von anderen Konsumenten zu holen. Der Käufer tauscht so Informationen untereinander aus. Die Kaufentscheidung wird somit erheblich beeinträchtigt. Um die Zielgruppe richtig (und multimedial) anzusprechen ist ein Mix aus den Web 2.0 Kommunikations-Anwendungen, beispielsweise Blogs und Communities, sowie klassischem Internetmarketing (Newsletter, Foren etc.) ein besserer Weg, eine effizienterer Erreichbarkeit und erhöhte Kundenbindung der Konsumenten zu erzielen. Die Streuverluste aus diesem Mix fallen geringer aus, als bei der klassischen Kundenansprache.
Folgende Möglichkeiten gibt es:
- Blog (erklären)
- Podcast (erklären)
- Community (erklären)
2) Für Unternehmen, die mit ihren Produkten eher eine ältere Zielgruppe oder Menschen mit Behinderung ansprechen, gibt es mit Web 2.0 Anwendungen noch Probleme. Web 2.0 Anwendungen verfügen zur Zeit im seltensten Fall über eine Barrierefreiheit. Für diese User hat dies dann zur Folge, dass Multimediale Webseiten im Browser gar nicht oder nicht richtig dargestellt werden können. Die Zielgruppe der älteren Menschen erreicht man heutzutage immer noch eher über die klassischen Medien wie TV, Zeitschrift etc.
Für die Zukunft sollte die Benutzerführung von Blogs an die Barrierefreiheit angepasst werden und die Benutzerführung und Oberfläche eines Blogs so gestaltet werden, das auch ältere Menschen diese mit einer geringen Einarbeitung selbstständig nutzen können.
Genau hier könnte ein Unternehmen zum Beispiel ansetzen und genau die älteren Menschen ansprechen, die mit dem Internet und den multimedialen Anwendungen vertraut sind. (Es gibt sogar einen Senioren-Blog, Kooperation hiermit möglich.)
- Link: Probleme Web 2.0 und die Barrierefreiheit http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,489554,00.html
3)
- Edelman Public Relations
- Cisco
- IBM
4)
- Mitarbeiter-Blogs: Mitarbeiter als Vermitter zwischen Unternehmen und Kunden, verstärkte Kundenbindung, hohe Authentizität und Glaubwürdigkeit. Man kann mit den Mitarbeitern in einem Unternehmen in den direkten Kontakt treten.
- CEO-Blogs: Themenfindung, Aufbau einer positiven Bindung zu CEO, Möglichkeit Reaktionen der Mitarbeiter unkompliziert und schnell zu erlangen. Hierbei ist es wichtig, dass man mit Kritik umgehen kann.
- Produkt-Blogs: Stärkung der Unternehmenskommunikation, Stärkung des positiven Images
- Knowledge-Blogs: Sammlung MA-Know-how, Austausch von Informationen, kostengünstigere Variante gegenüber Wissensmanagments/Informationssystemen
- Public Relations-Blogs: Optimierung von PR-Kampagnen, nur als Unterstützung im Kommunikationsmix eines Unternehmens; Kommunikation mit der Zielgruppe möglich
- Crisis-Blogs (Krisenkommunikation-Medium)
- Spezial-Blogs (Fachfragen, Spezialthemen können hier unter Spezialisten diskutiert werden)
- Beschwerde-Blogs (Schwarzes Brett für Beschwerden)
- Vorschlags-Blogs (Schwarzes Brett für Ideen)

